Fachstelle Ernährung bei AD(H)S

Fachstelle für verhaltensauffällige
Kinder, Jugendliche und Erwachsene
mit oder ohne Hyper-/bzw. Hypoaktivität

Was wir tun

Die FEBA Fachstelle Ernährung bei AD(H)S ist eine Vereinigung, die sich seit 1985 mit den Auswirkungen von Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten beschäftigt.

Die FEBA führt mit betroffenen Familien eine begleitete Ernährungstherapie durch. Gearbeitet wird nach dem Ausschlussprinzip. Das heisst, alle Nahrungsmittel, die bekannt dafür sind Verhaltensauffälligkeiten auszulösen, werden während vier Wochen weggelassen. Danach kommt die Austestphase. Dabei werden die weggelassenen Nahrungsmittel nach und nach ausgetestet und gegebenenfalls wieder in die Ernährung eingeführt. Ziel ist, die unverträglichen Nahrungsmittel zu eruieren (meist 3 – 5), um diese dann über einen längeren Zeitraum aus der Ernährung auszuschliessen. Mehr Informationen dazu finden Sie in der Rubrik „Informationen“ unter „Ernährungstherapie„.

Diese Ernährungstherapie zeigt Ihnen innert wenigen Tagen, ob die Ernährungsumstellung Erfolg bringt.

Unser Anliegen betrifft vor allem die verhaltensauffälligen Kinder, deren Zahl ständig zunimmt. Es braucht jedoch nicht die Diagnose AD(H)S, Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Syndrom, um diesen Weg der Ernährungstherapie zu gehen. Unsere Beratung und Begleitung gilt allen verhaltensauffälligen Personen.

Unsere Publikationen und Beratungen wenden sich an

  • Selbstbetroffene
  • Eltern, Betreuungspersonen
  • Ärztinnen und Ärzte
  • Therapeutinnen und Therapeuten
  • Lehrerinnen und Lehrer

Hilfe mein Kind

ist unkonzentriert
hat Schulprobleme
ist verhaltensauffällig
ist zappelig und überaktiv
ist aggressiv und laut
stört andere Kinder
ist kontaktscheu
gehorcht nicht
ist leicht ablenkbar
hat Schlafstörungen
hat ein impulsives Verhalten
hat Aufmerksamkeitsstörungen
hat ein schlechtes Selbstwertgefühl
hat häufige, grundlose Wutausbrüche
hat eine niedrige Frustrationstoleranz
spielt gerne den Klassenclown
hat Stimmungsschwankungen
neigt zu Depressivität
ist oft schlecht gelaunt
hat häufig Kopfweh/Migräne
Alle diese Merkmale müssen nicht sein!

Angebot der FEBA

Ratgeber-Info-Couvert
Nahrungsmittel-Liste mit den erlaubten und zu vermeidenden Lebensmitteln
Persönliche und telefonische Beratung
Auf Wunsch weiterführender, einjähriger WhatsApp-Kontakt für kleine Anfragen und Unsicherheiten (Kontaktaustausch auch über Threema oder Signal möglich)
Vermittlung von Familien, welche die Ernährungstherapie mit der FEBA erfolgreich abgeschlossen haben
Beratung und praktische Begleitung in Kinderheimen für schwererziehbare Kinder/Jugendliche oder ähnlichen Institutionen
Flyer zum Auflegen in Praxen oder privat zum Weitergeben

Erfolgsstatistik

Diese Statistik wurde anhand des Abklärungsfragebogens (PDF Erwachsene, PDF Kinder) der letzten Beratungen (in Folge) eruiert, welcher von jeder betroffenen Person oder den Eltern des betroffenen Kindes vor und nach der Ernährungs-umstellung (1. Phase Weglassphase) ausgefüllt wurde. Es liegen also zwischen dem schwarzen und den farbigen Balken 4 – 6 Wochen. Die rote Linie in der Mitte widerspiegelt die 15. Punktzahl, welche die Grenze von normalem Verhalten zu auffälligem Verhalten anzeigt.

Einige Betroffene auf der Grafik FEBA-Erfolgsstatistik liegen schon vor der Ernährungsumstellung unter dieser kritischen Marke von 15 Punkten (grüne Balken). Es handelt sich hierbei meist um Geschwister der betroffenen Kinder, die keine Verhaltens-auffälligkeiten aufwiesen. Es ist jedoch ersichtlich, dass sich auch bei diesen Kindern das Befinden deutlich verbesserte. In der Grafik FEBA-Erfolgsquote sind diese Personen nicht erfasst.

Aussagen von Familien

"Dinkelbrot und Zwetschgenmus… und plötzlich war alles anders."
"Die Ernährung umzustellen, war bei uns ein voller Erfolg!"
"Bevor wir FEBA gekannt haben, war unsere Familiensituation ein Minenfeld."
"Früher waren Sätze wie: `Ich gehe heute nicht zur Schule und ich hasse euch alle` an der Tagesordnung. Heute fragen uns die Leute, ob wir unsere Kinder ausgetauscht haben."
Aussage eines 12-jährigen Jungen vier Tagen nach der Ernährungsumstellung: „Ich glaube, die Ernährungsumstellung bringt etwas, jetzt kann ich nämlich fröhlich sein in der Schule."
Rückmeldung einer Lehrerin wenige Tage nach Beginn der Ernährungsumstellung: „Ihr Sohn war heute sehr aufgestellt, und von einem Aufmerksamkeitsdefizit habe ich nichts mehr gemerkt."
SMS 24 Stunden nach der Ernährungsumstellung: „Liebe Frau Häni, kann das wirklich sein…?"
"Wir sind so dankbar, die FEBA gerade noch rechtzeitig kennengelernt zu haben."
"Von der schlechten Schülerin in der Einführungsklasse zur guten Realschülerin: Das Unmögliche wird möglich."