Häufig gestellte Fragen

Es handelt sich hierbei um eine Eliminationsdiät, mit welcher herausgefunden werden kann, welche Lebensmittel bei dem Betroffenen Symptome auslösen.

In der Phase 1, der Weglassphase, werden während eines Monats all jene Lebensmittel aus der Ernährung eliminiert, die als Auslöser für die verschiedensten Verhaltensauffälligkeiten bekannt sind (Nahrungsmittel-Liste aus 35 Jahren FEBA-Erfahrung). Es sind unter anderem diverse Getreidearten, die meisten Milchprodukte, Zucker, saure Früchte und Zusatzstoffe.

Danach folgt die Phase 2, die Individualisierungsphase, in der die weggelassenen Nahrungsmittel in festgelegten Abständen einzeln ausgetestet und gegebenenfalls wieder in die tägliche Ernährung eingeführt werden.

Danach folgt die 3. Phase, die Stabilisierungsphase. Es wird festgelegt, welche Nahrungsmittel (meist 3-5) über mehrere Monate/Jahre strikte gemieden werden sollten.

Nein, zwei von drei Beratungsmodellen (siehe „Angebot„) finden ausschliesslich telefonisch statt, also bequem von Zuhause aus.

Es gibt drei verschiedene Beratungsmodelle. Das BASIC und das PLUS finden nur telefonisch statt. Dann gibt es noch die persönliche Beratung, den Gruppenkurs in Zollikofen bei Bern. Sie sehen die verschiedenen Beratungsangebote unter der Rubrik «Angebot».

  1. Auf der Seite „Angebot“ können Sie über das Formular kostenlos das Ratgeber-Info-Couvert bestellen. So können Sie alles nochmals im Detail durchlesen und in aller Ruhe entscheiden, ob so eine Ernährungstherapie für Sie in Frage kommt. Falls Sie dann Fragen haben oder noch ein Gespräch wünschen, dürfen Sie sich gerne bei mir melden.
  2. Oder aber, Sie möchten gleich mit der Ernährungsumstellung beginnen, dann können Sie sich über das Anmelde-Formular unter „Angebot“ anmelden. Danach werde ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Es sind viele unterschiedliche Lebensmittel, die bekannt dafür sind, Verhaltensauffälligkeiten auszulösen. Unter anderem sind dies diverse Getreidearten, Wurstwaren, die meisten Milchprodukte, Zucker, saure Früchte und Zusatzstoffe. Die laminierte Liste mit den erlaubten und zu vermeidenden Nahrungsmitteln erhalten Sie mit den Beratungsunterlagen.

Nein, aus unserer 35jährigen Erfahrung ist das von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es braucht zumindest eine Erstberatung (Beratungsmodell BASIC oder Gruppenkurs), um mit einem Grundwissen in diese für Sie bestimmt wichtige Ernährungstherapie zu starten.

Den Ratgeber können Sie in der Rubrik «Angebot» kostenlos bestellen. Die Nahrungsmittel-Liste verschicken wir erst mit den Beratungsunterlagen nach einer Anmeldung (in demselben Formular) für eine begleitete Ernährungstherapie.

Die Ernährungsumstellung betrifft immer die ganze Familie. Es ist unmöglich, nur für eine Person in der Familie die Ernährungstherapie zu machen. Es ist ein Familienprojekt und so wird es in der Familie auch kommuniziert und genau das stärkt das Familienband enorm. Nach dem Motto: Alle für einen – einen für alle! Zudem vergessen es die betroffenen Kinder nie, dass ihre ganze Familie diesen Verzicht durchgezogen hat, damit es ihnen besser geht. Jahre später bekommen wir diesbezüglich ab und zu berührende Rückmeldungen von Familien, deren Kinder nun erwachsen sind.

Nein, Ihr Mann kann ohne weiteres im Büro/Kantine normal essen. Die Kinder hinterfragen diese Situation in der Regel nicht.

Von 10 Familien klappt es bei 9 Familien wunderbar und die Kinder machen vom ersten Tag an richtig gut mit – immer zum Erstaunen der Eltern, die im Vorfeld genau diese Bedenken gehabt haben.

Ausschlaggebend ist die überzeugte Übermittlung des Vorhabens und die Entschlossenheit der Eltern gegenüber den Kindern. Die Kinder müssen spüren, dass beide Elternteile an einem Strick ziehen und dass es ein Familienprojekt ist, bei dem jeder einzelne seinen Teil zum Gelingen beiträgt.

Sobald die Kinder spüren, dass da eine Lockerung möglich ist, werden sie rebellisch und wollen wieder Gummibärchen, Schokolade und Ovo. Die überaus wichtigen Tipps für diese Vorbereitung erhalten Sie beim ersten Beratungsgespräch.

Auch wird in der Erstberatung gemeinsam ein Tag fixiert, an dem die Ernährungsumstellung stattfindet. Dieser Fokus ist überaus wichtig und hilfreich.

Nein. Es braucht das Mitmachen beider Elternteile (und aller im Haushalt lebenden Personen). Es ist massgebend für die Vorbereitung und Führung der Kinder, dass beide Elternteile geschlossen und entschlossen auftreten. Zudem ist es unmöglich, für eine Person nicht gemäss FEBA zu kochen, da alle «verbotenen» Nahrungsmittel für die ganze Zeit der Ernährungstherapie aus der Küche und dem ganzen Haushalt eliminiert werden.

Ja. Voraussetzung ist jedoch, dass Ihr Kind sowohl bei Ihnen wie auch bei seinem Vater die FEBA-Ernährungsgrundsätze einhalten kann. Am besten ist es, wenn Ihr Mann bei den telefonischen Beratungen oder im Gruppenkurs auch gleich dabei ist. Es ist sowieso immer sehr hilfreich, wenn beide Elternteile an den Beratungen teilnehmen können.

Ja, es gibt zwei verschiedene Arten von Rückfällen:

Der eine Rückfall ist, wenn einem in der Umsetzung ein Missgeschick passiert, man die Zutaten auf der Verpackung nicht genau gelesen hat oder ein Zuviel von irgend etwas gegessen wird (z.B. zu viele Früchte). Das ist nicht weiter schlimm, denn der Stoffwechsel erholt sich von solchen kurzen und seltenen Rückfällen sehr schnell.

Dann gibt es noch die Rückfälle, bei denen man als Eltern über einen längeren Zeitraum etwas lockert (z.B. in den Sommerferien mit Glace und Süssem) und einem dann alles aus den Fugen gerät. Die Kinder merken ein inkonsequentes Handeln der Eltern sehr rasch und nützen das natürlich aus. Solch’ ungewollte, schleichende Unterbrüche hatten wir schon einige Male und meist mussten die Familien wieder bei der Phase 1 (Weglassphase) beginnen – sozusagen zurück auf Feld eins.

Die FEBA-Ernährungstherapie sollte in jedem Fall von Anfang bis zum Schluss (ca. 3 Monate) voll durchgezogen werden!

Vor Weihnachten und vor Ostern raten wir von einer Ernährungsumstellung ab. Ansonsten können Sie diese Ernährungstherapie jederzeit aufnehmen. Wichtig ist, sicherzustellen, dass Sie die Dauer der Ernährungstherapie von mindestens 3 Monaten durchziehen können (Ferien, Familienfeste, Lager usw.).

Je jünger, desto besser! Unsere Erfahrung zeigt, dass es bei Kindern ab 14 Jahren sowie bei Jugendlichen in der Ausbildung schwierig ist, die Ernährungstherapie 100% durchzuführen. Wie schon mehrmals erwähnt, braucht es eine 100%ige Einhaltung der zu vermeidenden Nahrungsmittel für einen bleibenden Erfolg. Warten Sie also nicht allzu lange, falls Ihr Kind auf dieses Alter zugeht.

Innert wenigen Tagen nach der Ernährungsumstellung werden erste, gut wahrnehmbare Verbesserungen im Verhalten sichtbar.

Auf jeden Fall! Die meisten Personen sind in dieser Situation. Es war noch nie ein Problem. Ich würde Ihnen jedoch auf jeden Fall das Beratungsmodell PLUS empfehlen (siehe Rubrik „Angebot„). Sie werden gut angeleitet und können sich auf die Nahrungsmittel-Liste mit den erlaubten und zu vermeidenden Lebensmitteln stützen. Zudem werden Sie geschult, auf was Sie beim Einkaufen ohne E-Nummern achten müssen und vieles mehr. Mit der Zeit werden Sie, ohne es bewusst zu realisieren, ein richtiger FEBA-Profi.

Der zusätzliche Arbeitsaufwand in der Küche ist nicht zu unterschätzen. Dadurch, dass Sie keine Fertig- oder Halbfertigprodukte verwenden können, erhöht das natürlich den Zeitaufwand in der Küche. Aber Ihr harmonisches und friedliches Familienleben wird Ihnen genug Ansporn dazu sein. Eine Mutter sagte einmal: «Oft werde ich wegen dem erhöhten Arbeitsaufwand in der Küche angesprochen. Dazu kann ich nur eines sagen: Der Aufwand und der Verzicht spielt für uns in diesem Fall eine absolut untergeordnete Rolle und steht immer im Verhältnis zum Resultat – unserem neuen, freudigen, freien und unbeschwerten Leben heute!»

Wir sind alle abgestillt und brauchen keine Milch mehr. Bedenken Sie, dass wir das einzige Lebewesen sind, das im Erwachsenenalter noch Milch trinkt und erst noch Milch von einer anderen Spezies. Es ist eigentlich komplett gegen die Natur.

Kuhmilch hat sehr viel Kalzium, denn sie ist gedacht für ein Kalb (das schnell wachsen muss) und nicht für uns Menschen. Es hat für uns Menschen eine ungünstige Zusammensetzung und ist schwer verdaulich. Zudem ist das Kalzium in der Kuhmilch für den menschlichen Körper schlecht verfügbar. Es gibt Studien, die belegen, dass die Verstoffwechselung des Kalziums aus der Kuhmilch unserem Körper mehr Kalzium entzieht, als ihm durch den Konsum genau dieser Menge des Milchproduktes zugeführt wird. Wenn das so ist, würden wir durch die Einnahme von Kuhmilch-Produkten in ein Kalzium-Defizit geraten. Bedenken Sie, dass die asiatische Bevölkerung, die sozusagen ohne Kuhmilch-Produkte lebt, die Krankheit Osteoporose nicht kennt.

Nein! Es bringt absolut keine Resultate, wenn Sie «FEBA» nur ein bisschen umsetzen! Es braucht eine 100% Abstinenz aller «verbotenen» Lebensmittel. Das ist auch der Grund, wieso wir die Nahrungsmittel-Liste erst mit einer Anmeldung für eine begleitete Ernährungstherapie verschicken. Wir möchten vermeiden, dass die Leute mal so ein bisschen «probieren». Es bringt null Veränderung und würde dann für Sie zum falschen und folgenschweren Rückschluss führen, dass die FEBA-Ernährungsumstellung nichts bringt. Dies möchten wir unter allen Umständen verhindern! Unsere FEBA-Erfolgsquote (siehe Rubrik «Home») sähe in diesem Fall ganz anders aus.

Nein. Kohlenhydrate in jeder Form werden in unserem Körper in Zuckermoleküle umgewandelt. Deshalb besteht bei ausgewogener Kost keine Gefahr einer Unterzuckerung. Wir empfehlen fünf Mahlzeiten pro Tag. Also auch ein Znüni und ein Zvieri. Damit verhindert man einen zu grossen Abfall des Blutzuckerspiegels.

Nein. Es ist eine bedenkenlose und gesunde Ernährungsform.

Nein, bei der FEBA-Ernährungstherapie geht es nicht um BIO oder um „gesunde“ Ernährung. Unser Fokus liegt vor allem darauf, die Nahrungsmittel aus der Ernährung wegzulassen, die eine Verhaltensauffälligkeit hervorrufen können. Das können auch gesunde Lebensmittel sein wie z.B ein Apfel! Es geht also bei der FEBA-Ernährung nicht um BIO, wobei wir bei einigen Produkten schon Bio empfehlen, z.B. bei Trockenfrüchten (BIO = nicht geschwefelte Produkte). Zudem wird beim Anbau von Bio-Produkten auf den Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln verzichtet, was sich wiederum günstig auf den Verlauf der Ernährungstherapie auswirkt.

Nein. Die Eliminationsdiät ist keine dauerhafte Ernährungsform, sondern eine zeitlich limitierte Ernährungstherapie, die diagnostischen Zwecken dient und individuelle Ernährungsempfehlungen geben soll. In der 3. Phase, der Individualisierungsphase, werden die eruierten, unverträglichen Nahrungsmittel (meist 3 – 5), und nur diese, über mehrere Monate, manchmal auch zwei bis drei Jahre komplett weggelassen. Der Stoffwechsel regeneriert und beruhigt sich in dieser Abstinenzphase sehr gut. Nach dieser Zeit können die meisten Personen diese Nahrungsmittel in kleinen Mengen wieder in die Ernährung aufnehmen ohne jegliche Rückfälle.

Auf jeden Fall! Lesen Sie dazu den eindrücklichen Erfahrungsbericht «Baby-Geschichte» in der Rubrik «Erfahrungsberichte». Da Ihr Baby nur Milch trinkt, ist diese Beratung sehr simpel und kurz. Für diese Beratung rufen Sie mich einfach an.

Auf jeden Fall! Wir haben schon sehr viele Kinder mit dieser Diagnose erfolgreich in der Ernährungstherapie begleitet. Kinder mit diversen Diagnosen, nicht nur AD(H)S, wurden durch die Ernährungsumstellung erfolgreich therapiert. Lesen Sie unbedingt unsere „Erfahrungsberichte“ von Familien, welche die Ernährungstherapie erfolgreich abgeschlossen haben. Lassen Sie sich dieses Experiment einer Ernährungstherapie nicht entgehen, auch wenn es für Sie im Moment fast nicht vorzustellen ist, dass das etwas bringen könnte. Unsere jahrelange Erfahrung weist tolle Erfolge für diese Kinder auf.

Nein, natürlich nicht. Es wird hier viel über Kinder gesprochen, da die Zahl der verhaltensauffälligen Kinder stetig zunimmt. Unsere Ernährungstherapie gilt jedoch auch den Erwachsenen, die unter Zerstreutheit, Aufmerksamkeitsstörungen und sonstigen Verhaltensauffälligkeiten leiden. Auch bei Erwachsenen ist der Erfolg sehr gross.

Keinesfalls! Es braucht überhaupt keine Diagnose! Die FEBA-Ernährungstherapie gilt allen verhaltensauffälligen Personen jeden Alters.

Aufgrund der darin enthaltenen E-Nummern (Zusatzstoffe) müssen Sie während der ganzen Ernährungstherapie auf solche Produkte verzichten.

Aus unserer Sicht liegt der Hauptunterschied darin, dass man mit der FEBA-Ernährungstherapie das Übel an der Wurzel packt. Wenn z.B. ein Kind hyperaktiv ist durch seinen Zuckerkonsum, ist es doch die logische und natürliche Folgerung, dass man ihm den Zucker wegnimmt, oder?